Ehrenamt verpflichtet…

28.07.2015/VRFF/RD/Dormagen:

… diesmal außerhalb des Betriebs. Heute war unsere Bundesjugendbeauftragte Regina Dankau in ihrer Heimatstadt Dormagen unterwegs und hat dort Flüchtlingen Kleider, Spielzeug und Schuhe gebracht. Dort hat die Stadt Dormagen eine Notunterkunft an einer Realschule eingerichtet. Zunächst waren gestern 32 Flüchtlinge eingetroffen – diese Zahl hat sich aber nunmehr heute auf insgesamt 150 nach oben korrigiert. Es handelt sich hierbei fast überwiegend um Familien mit Kindern, die für ein paar Wochen dort untergebracht und versorgt werden müssen.

Im Laufe des Tages darauf aufmerksam geworden, wurden spontan innerhalb der VRFF-Betriebsgruppe Beitragsservice ein paar Dinge zusammen gesammelt, die gerade am nötigsten gebraucht werden.

Beeindruckt von der großen Anteilnahme der Dormagener sagte Regina: „Wir haben doch hier nun wirklich viele Dinge im Überfluss – uns geht es doch allen verdammt gut. Daher versteht es sich doch von selbst, diesen armen Menschen etwas davon abzugeben, die alles verloren haben und oft nur noch die Dinge haben, die sie am Körper tragen. Darüber hinaus ist als Gewerkschaftler auch ein gewisses soziales Engagement Ehrensache“.

Hoch erfreut war sie aber auch über die Einstellung von Bürgermeister Erik Lierenfeld, der mal wieder bewiesen hat, „nah am Bürger zu sein“ und die Aufnahme der Flüchtlinge zur „Chefsache“ erklärt hat. Dieser war spontan zu einem Foto und Interview bereit und sagte Regina: „Ich bin von dieser Anteilnahme unserer Bürgerinnen und Bürger überwältigt und wieder mal mehr als stolz, Bürgermeister dieser Stadt zu sein“.

Bürgerinnen und Bürger sind natürlich weiterhin willkommen, ehrenamtlich bei der Betreuung der Flüchtlinge zu helfen (zum Beispiel bei der Verteilung von Sachspenden). Hier hat sich Regina bereits für Samstag vormerken lassen.

„Ehrenamt und Gewerkschaft ist eben auch eine Einstellungssache, die auch außerhalb des Unternehmens innerhalb der Gesellschaft gelebt werden sollte“, so Regina.