SWR-Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz berät Haushalt 2014

15.11.2013/SWR/GJÜ/Mainz:
Der Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) hat in seiner heutigen Sitzung, 15. November 2013, in Mainz den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2014 beraten. Dabei stand der Haushalt des Landessenders Rheinland-Pfalz im Fokus der Beratung.

Landessenderdirektorin Simone Schelberg (geb. Sanftenberg) stellte den Gremienmitgliedern den Haushalt ihrer Direktion vor. Das Nettobudget des Landessenders Rheinland-Pfalz für das neue Haushaltsjahr 2014 beträgt 32,53 Millionen Euro und liegt damit 690.000 Euro über dem Vorjahresetat. Damit werden u. a. die Kosten für Barrierefreiheit wie zum Beispiel Untertitelung, der Ausbau der Trimedialität und die steigenden Honorarkosten ausgeglichen. Dem stehen Einsparungen im Strategieprozess von 585.000 Euro gegenüber. Die geplanten Haushaltsmittel des Nettobudgets verteilen sich wie folgt auf die Programme: 15,51 Millionen Euro entfallen auf das Fernsehen, 11,69 Millionen Euro auf die beiden Landeshörfunkwellen SWR1 und SWR4 Rheinland-Pfalz inklusive der Regionalstudios und 552.000 Euro für die trimediale Abteilung Sport. Für die zentralen Aufgaben der Direktion, die Aufwendungen der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, für Auftragsproduktionen und strategische Projekte stehen 4,77 Millionen Euro zur Verfügung.

Landessenderdirektorin Simone Schelberg: „Sparen, umstrukturieren und umverteilen – das wird auch im nächsten Jahr den Landessender Rheinland-Pfalz prägen, denn unser strategisches Ziel ist es, weiterhin bei nahezu gleichbleibenden Einnahmen und stetig steigenden Kosten gutes Programm für die Menschen in Rheinland-Pfalz zu machen. Zukünftig wollen wir ihnen noch mehr Regionalität und Aktualität anbieten und haben im SWR Fernsehen eine Neuausrichtung eingeleitet, die Rheinland-Pfalz stärker auch in das Gesamtprogramm einbindet. Die stark steigende Akzeptanz im Vorabend ist für uns das Signal dafür, dass wir unsere Ressourcen für die Rheinland-Pfälzer richtig einsetzen.“

Christine Gothe, die Vorsitzende des Landesrundfunkrats Rheinland-Pfalz, ermutigte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SWR, den eingeschlagenen Weg weiter voranzuschreiten: „Durch meine jahrelange Gremienarbeit für den SWR habe ich großen Respekt für die Arbeit der Menschen im SWR bekommen. Den Gürtel enger schnallen und zeitgleich kreativ sein, das ist nicht immer einfach. Doch der Spagat gelingt – da bin ich zuversichtlich. 2014 wird ein spannendes Jahr, aber ich bin überzeugt, wir alle haben unsere Hausaufgaben gemacht.“

Nach der heutigen Beratung im Landesrundfunkrat Rheinland-Pfalz legt der Verwaltungsrat des SWR am 22. November den Haushaltsplan fest. Der SWR-Rundfunkrat entscheidet am 6. Dezember abschließend über die Genehmigung des Haushaltsplans 2014. Die Beratung des Landesrundfunkrats Baden-Württemberg hatte bereits am 8. November stattgefunden.