Astrid Hollmann in den Bundesvorstand der dbb-Frauen gewählt

 

dbb bundesfrauenvertretung24.10.2006/vrff/HOL/Berlin: Astrid Hollmann ist mit über- wältigender Mehrheit auf dem 9. dbb bundesfrauenkongress in den Vorstand der Frauen gewählt worden. Damit besetzt die VRFF – DIE Mediengewerkschaft erstmals einen Platz in der Geschäftsführung der Frauen im deutschen beamten- bund und in der dbb tarifunion.

„Es ist ein guter und wichtiger Tag für die Frauen in der VRFF“ sagte die frisch gewählte kurz nach der Wahl. „Hier kann ich Gewerkschaftspolitik für Frauen an herausragender Stelle machen“ freute sie sich weiter. Nach 2-jähriger Amtszeit als Gleichstellungsbeauftragte der VRFF hat Astrid Hollmann ein Frauennetzwerk in der VRFF aufgebaut und nun den Sprung in die Geschäftsführung der Frauen im dbb geschafft. Als Botschaft- erin des Netzwerkes will sie die Kreativität und die Ideen des Netzwerkes in die Entscheidungsgremien des dbb hineintragen.

dbb bundesfrauenvertretungErste Schritte hat sie auf dem dbb bundesfrauenkongress in Potsdam bereits gemacht. Der Kongress hat über 180 Anträge diskutiert und abgestimmt und somit die Weichen für die inhaltliche Arbeit für die nächsten 4 Jahre gestellt. Neben der verbesserten Vereinbar- keit von Familie und Beruf ging es in den Anträgen auch um Steuer- politik und Fragen der Altersich- erung. Geschlossen haben sich die Frauen aber auch für die Verbesserung der Repräsentanz in den eigenen Reihen ausgesprochen.

„Unser Ziel muss es sein, Satzungsänderungen herbeizuführen, die effektiv zu einer bessern Repräsentanz führen. Die bisherige Soll-Vorschrift in der dbb- Satzung, wonach Frauen in den Organen und Gremien des dbb entsprechend ihrem Anteil vertreten sein sollen, hat bisher nicht den erhofften Erfolg gebracht.“ sagte die Vorsitzende der Frauen im dbb, Helene Wildfeuer.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

Von links nach rechts:

Ulrike Bosler, Veronika Männel,

Astrid Hollmann, Jutta Dornbusch,

Elfe Theiss

 

Weitere Informationen zum Kongress finden Sie unter www.frauen.dbb.de

Fotos 1 und 2: EduardN F i e g