DBB Köln meets VRFF Betriebsgruppe Beitragsservice

08.04.2014/DBB Köln-VRFF/Köln:

Kommunikation ist keine Einbahnstraße – besonders nicht im DBB Köln! So oder so ähnlich könnte das Motto des heutigen Besuches des 2. Vorsitzenden und Pressereferenten des DBB Köln, Nils Schmidt bei der VRFF – Die Mediengewerkschaft Betriebsgruppe Beitragsservice lauten.

Am 08.04.2014 war er vor Ort im Bocklemünder Beitragsservice, um sich dort einmal persönlich über die tolle Arbeit der dortigen DBB-Kollegen/innen zu informieren und die engagierte Betriebsgruppe der VRFF im Beitragsservice im arbeitstäglichen Leben kennen zu lernen.

Neben der Betriebsgruppenvorsitzenden der VRFF im Beitragsservice und Bundespressesprecherin der VRFF, Anke Ben Rejeb nahm sich auch Stephanie Pfützner (Geschäftsführerin der Betriebsgruppe) und Regina Dankau (Bundesjugendbeauftragte der VRFF) Zeit für Nils Schmidt und den DBB Köln.

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„Eine Mediengewerkschaft im Beitragsservice finden einige Menschen augenscheinlich ungewöhnlich – aber auch wir sind Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffende, denn wir ziehen sehr effektiv und effizient die Rundfunkbeiträge für derzeit 42,9 Millionen Beitragszahler ein. Wir gehören also genauso zum öffentlich- rechtlichen Rundfunk wie die Rundfunkanstalten selbst und sind somit auch ein Teil des öffentlichen Dienstes“, erklärt Ben Rejeb und beschreibt damit auch, warum eine Mediengewerkschaft zu den im DBB organisierten Fachgewerkschaften zählt. „Der VRFF Betriebsgruppe Beitragsservice ist es, genau wie der VRFF auf Bundesebene ein Anliegen, Ihre Zugehörigkeit als Fachgewerkschaft zum DBB auch in der Öffentlichkeit publik zu machen – das führt zu Synergieeffekten für alle Beteiligten und zeigt auch, wie vielfältig und bunt der DBB tatsächlich ist.“ so Ben Rejeb.

Im weiteren Gespräch berichtet Ben Rejeb von den gängigen Vorbehalten gegenüber dem Beitragsservice und der wichtigen Arbeit zur Finanzierung der öffentlich- rechtlichen Sendeanstalten. Zur Arbeit des Beitragsservice gehören leider jedoch auch offenen Anfeindungen gegenüber den Beschäftigten.

„Eigentlich geht es Euch genauso wie vielen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes. Wenn ich bedenke, welche Erlebnisse wir aus dem Bereich der Polizei, dem Rettungswesen, der KVB, der Bahn, dem Finanzamt oder sonstigen Einrichtungen des öffentlichen Dienstes täglich miterleben müssen, wird mir ganz bange!“ kommentierte Nils Schmidt, selbst Finanzbeamter im Innen- und Außendienst. „Würden manche Menschen einfach ein wenig mehr in die Recherche der politischen Hintergründe eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks, der Steuerfinanzierung oder sonstiger Vorschriften investieren, anstatt ohne Sinn und Verstand gegen alles zu wettern, was man als Solidarleistung versteht und verstehen kann, wäre die Arbeit im öffentlichen Dienst oft einfacher“ fasst Nils Schmidt zusammen.

Als Mitarbeiterin des Beitragsservice, die sich mit ihrer Arbeit UND ihrem Arbeitgeber vollends identifiziert, versucht Anke Ben Rejeb auf jede nur mögliche Weise, das Bild des Beitragsservice in ein positiveres Licht zu rücken.

„Leider all zu oft ohne die eigentlich erforderliche 100% der Anerkennung!“ bedauerte Schmidt. „Hier müssen Gewerkschaften, Verwaltungen und die Politik einfach näher zusammenrücken um gemeinsam für eine wesentlich höhere, gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung zu werben“ forderte er und lief damit auch bei der VRFF offene Türen ein.

Im Laufe des Nachmittags, wurde eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem DBB Köln und der VRFF Betriebsgruppe Beitragsservice vereinbart und erste gemeinsame Projekte geplant.

Der Artikel wurde ebenfalls veröffentlicht auf der Homepage des DBB Köln unter folgendem Link:

http://www.dbb-koeln.de/dbb-koln-meets-vrff-betriebsgruppe-beitragsservice/

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