Erfahrungen im Zug – ein Kommentar

31.01.2017/VRFF/RD/Dormagen:

erfahrungen_im_zug

Da fährt man einmal wieder mit dem Zug und muss direkt #GewaltgegenBeschäftigteimöffentlichenDienst erfahren.

Im Bordbistro wurde noch vor Abfahrt eingeräumt, sodass der Weg zum nächsten Abteil kurz versperrt war. Ein Geschäftsmann wurde direkt aggressiv und forderte Durchgang. Man müsse verstehen, dass Passagiere auf der Suche nach Plätzen sind. Er versuchte einfach über die im Weg stehenden Kisten zu steigen. Als der Zugbegleiter deutlich wurde, dass es noch einen Moment dauere, drohte der Kunde direkt „Vorsicht“ und nahm die Fäuste hoch. Als der Zugbegleiter weiter einräumte, machte der Kunde hinterrücks ein Foto. Vermutlich, um auf Facebook zu veröffentlichen, wie unverschämt die Bahn doch sei. Ich habe ihn gefragt, was für eine Erziehung er denn bitte genossen hätte, sich so zu benehmen, woraufhin er meinte, „halt dich raus“. Als der Weg frei war und er weg war, sagte ich den Zugbegleitern, dass der Kunde einfach ein Foto gemacht hat und ich das gerne bezeugen könne und auch immer hochwertiges Pfefferspray dabei habe (für den Ernstfall). Zu zweit stellten die Begleiter ihn zur Rede, woraufhin er sagte „ich bin noch nicht fertig mit euch“. Nur mit Androhung der Nichtbeförderung, hat er dann nach langer Diskussion das Bild gelöscht.

Ich habe als Dankeschön einen Getränke Gutschein für die Rückfahrt bekommen, worüber ich mich sehr freue😊, obgleich mir auch gesagt wurde „dies wäre ja noch garnichts“.

Fazit: es ist scheinbar trauriger Alltag, dass bei vielen Menschen jeglicher Gesellschaftsschicht weder Respekt, Geduld noch Wertschätzung und Verständnis für die Arbeit anderer vorhanden ist. Aber für ein Handyfoto, da ist immer Zeit. #mehrRespekt