Streik im Sozial- und Erziehungsdienst

11.05.2015/VRFF/ABR/Aachen-Köln:

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Aus ganz NRW waren tausende dbbler aus dem Sozial- und Erziehungsdienst angereist, um mit 2 Protestmärschen durch die Aachener Innenstadt zu ziehen und schließlich ihren Unmut über ein immer noch fehlendes, ADÄQUATES Angebot der Arbeitgeber im Tarifkonflikt bei einer Kundgebung zu äußern.

„Es geht darum, dass die finanzielle Wertschätzung der gesellschaftlichen Bedeutung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst gerecht wird.“ so der Verhandlungsführer der Komba, Andreas Hemsing.“ Unsere Gesellschaft muss sich darüber klar werden, ob wir es uns leisten können, wollen und dürfen, diese Menschen weiterhin mit einem Schulterklopfen abzuspeisen.“

Das sieht die VRFF Die Mediengewerkschaft genauso und deshalb war auch deren stellvertretender Bundesvorsitzender, Hans-Jürgen Knipprath zur Kundgebung angereist, der wie kein anderer innerhalb der VRFF auch die immer größere Arbeitsbelastung bei weiterhin ausbleibender, aufgabengerechter Entlohnung beurteilen kann – seine Frau ist im Sozial- und Erziehungsdienst tätig. „Für mich war daher die Teilnahme an diesem großartigen Protestmarsch und der beeindruckenden Kundgebung in Aachen quasi selbstverständlich. Solidarität muss gelebt werden – natürlich auch in unserer dbb-Familie“, fasst Knipprath zusammen.

Die VRFF darf auch den Streikenden aus dem Sozial- und Erziehungsdienst die uneingeschränkte Solidarität aussprechen!

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