Treffen des Bundesgendernetzwerks der VRFF zum Thema Genderpolitik

14.07.2011/vrff/HOL/Berlin: 7 Frauen und ein Mann diskutierten über die Unterschiede von Mann und Frau in beruflicher, gesellschaftlicher und gewerkschaftlicher Kommunikation. „Wer Ungleiches gleich behandelt, erzeugt Ungleichheit“ betonte Astrid Hollmann, die Bundesgenderbeauftragte der VRFF Die Mediengewerkschaft.

Männer und Frauen denken, fühlen und handeln oft unterschiedlich. Dies muss in allen Lebensbereichen beachtet werden. Verhalten ist das Ergebnis von Biologie und Erziehung. Nicht wir müssen uns an die Arbeitswelt anpassen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer und die Gesellschaft müssen die Welt so bauen, damit alle in ihr die gleichen Chancen haben. Das war das Ergebnis des Netzwerktreffens. Dabei ist es eine große Herausforderung, für das Prinzip des „Gender Mainstreamings“ zu werben, das Chancengleichheit für die Geschlechter fordert. „Dem Thema fehlt es immer noch an Akzeptanz in der Gewerkschaft und in der Gesellschaft.“ bemängelte Ulrike Bosler, VRFF WDR GMG.

Am Schluss waren sich alle – der Teilnehmer und die Teilnehmerinnen – einig: „Als aktive Gewerkschaftsmitglieder sind wir immer gut informiert und hoch motiviert, dem Thema auf die Sprünge zu helfen. Chancengleichheit ist ein Thema, das alle angeht.“

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