Wertschätzungskonferenz der dbb-jugend mit VRFF-Beteiligung

31.08.2016/VRFF/RD-ABR/Köln:

Die Bundesjugendbeauftragte der VRFF, Regina Dankau ist am 29.08.2016 nach Berlin gereist, um dort an der Wertschätzungskonferenz der dbbjugend teilnzunehmen. Auch hier stand das traurige Thema „Gewalt im öffentlichen Dienst“ im Fokus.

Hierzu wurden unter tatkräftiger Unterstützung auch von Regina, in der Berliner Öffentlichkeit ein paar Szenen nachgestellt, die den Bürgern, der Presse und Politikern anschaulich vermitteln sollten, was z.B. Zugbegleiter, Polizisten, Krankenpfleger und Büroangestellte auf Ämtern in ihrem Berufsalltag alles an „Gewalt“ erleben. Nicht ungeachtet soll hier auch die „verbale“ Gewalt bleiben. Beleidigungen, Beschimpfungen und Drohungen gehören bei vielen Kolleginnen und Kollegen zum traurigen Berufsalltag.

Nach dem „öffentlichen Dreh“, der mit großem Medieninteresse verfolgt wurde (RTL, rbb), war Zeit, noch mit Rainer Wendt, dem Vorsitzenden der dbb-Mitgliedsgewerkschaft DPolG, ein paar Worte zu wechseln, der auch sehr interessiert vor Ort war. Danach wollten die Medienvertreter vor Ort noch Interviews mit Betroffenen durchführen. Diese wurden unter anderem in den Tagesthemen, Brisant und RTL Aktuell gesendet.

Anschließend hat der dbb-Vorsitzende Klaus Dauderstädt im dbb forum ein paar Worte an die Teilnehmer gerichtet, u.a., wie wichtig es sei, das Thema in den öffentlichen Fokus zu bringen. Danach gab es noch Workshops, in denen jeder seine Erlebnisse schildern konnte, gefolgt von einem Vortrag über „heiße Wut und kalte Gewalt“ (durchgeführt von einer Psychologin im Fachbereich Forensik). Geendet ist der Tag mit einem Deeskalationstraining von Carsten Stahl. Hier hat jeder etwas für sich mitgenommen.

Es kann nach wie vor nicht hinnehmbar sein, dass Kolleginnen oder Kollegen nur noch mit Angst zur Arbeit gehen oder die Geschehnisse ihres Berufsalltages so mitnehmen, dass sie gar krank werden. Hier ist die Politik gefordert, bessere Sicherheitskonzepte zu erarbeiten und vor allem mehr Personal zur Verfügung zu stellen.

Außerdem muss klar sein, dass derartig respektloses Verhalten gegen Beschäftigte gesellschaftlich nicht akzeptiert wird und somit keine Toleranz mehr erfährt. Hier ist jeder von uns gefordert und dafür setzen auch wir als VRFF uns als Mediengewerkschaft ein!

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Verwendete Bilder von: Markus Klügel