Forderungen zur Tarifrunde 2026

Ende Januar 2026 lief der aktuell gültige Gehalts- und Honorartarifvertrag zwischen dem SWR und der VRFF, Betriebsgruppe SWR aus. Für die bald beginnenden Tarifverhandlungen stellt die VRFF folgende Forderungen:

Forderungen für Feste und Freie 

  • Mindestens 300 Euro Erhöhung der Tabellenentgelte, mindestens 7% Erhöhung der Tabellenentgelte und Sicherstellung, dass die Tabellenentgelte aller Vergütungsgruppen den Mindestlohn erfüllen
  • Analog Erhöhung der Honorare
  • Entsprechende Erhöhung für Versorgungsempfängerinnen und -empfänger
  • 7% Erhöhung der Jahressonderzahlung
  • Ausgleich der anfallenden Leermonate
  • Regelaufstieg der Laufbahn System- und Anwendungsbetreuer in VG7, analog zu den vergleichbaren Laufbahnen Techniker und Mediengestalter, langfristig Zusammenführung der drei IT-Laufbahnen zu zwei der Realität entsprechenden Laufbahnen
  • Regelmäßige Überprüfung, ob in den Assistenten- und Sachbearbeiter-Laufbahnen die Voraussetzungen für VG7 gegeben sind mit der Folge einer Höhergruppierung
  • Wochenarbeitszeitregeln analog zur DB/GdL, Tausch von Wochenstunden gegen Geld
  • Kauf von 5 zusätzlichen Urlaubstagen, subventioniert durch den SWR
  • Statt bisher 5 sollen künftig bis zu 10 Tage des tariflichen Urlaubs in das Langzeitkonto übertragen werden dürfen

Auszubildende und Studenten

  • Zeitliche Anrechnung der Ausbildungszeit auf die Laufbahnerhöhung
  • 7% Erhöhung der Gehälter der Auszubildenden, mindestens jedoch 200 Euro
  • Übernahme aller Auszubildenden in ein festes unbefristetes Arbeitsverhältnis, in Ausnahmefällen mindestens auf 24 Monate

Freie 

  • Einführung eines Zeitwertkontos auch für freie Kolleginnen und Kollegen
  • Beschäftigungssicherung für B-Kreis-Freie

Sonstiges

  • Vorteil für Gewerkschaftsmitglieder, ein zusätzlicher freier Tag pro Jahr.
  • Erhöhung des steuerfreien Zuschusses für das Deutschlandticket, Zuschuss auch für weitere Ticketarten.