Erneuter Warnstreik bei WDR und Beitragsservice

18.09.2019/VRFF- WDR/Beitragsservice/Köln: Im Rahmen der Tarifverhandlungsrunde 2019 bei WDR und Beitragsservice hat die VRFF Die Mediengewerkschaft für den 18.09.2019 erneut zu Warnstreikmaßnahmen an allen Standorten aufgerufen. Am Warnstreik beteiligen sich alle in WDR und Beitragsservice vertretenen Gewerkschaften.

Eine zentrale Streikkundgebung der Gewerkschaften wird ab den frühen Morgenstunden in der Kölner Innenstadt am Appellhofplatz (Nähe WDR) stattfinden, während die VRFF zusätzlich auch am WDR-Standort Köln-Bocklemünd vor den Gebäuden des Beitragsservice warnstreiken wird. Mit Produktionsausfällen ist an allen Standorten des WDR bzw. des Beitragsservice zu rechnen. Der Warnstreik wird voraussichtlich mindestens 24 Stunden andauern.

Die Verhandlungen dauern nun bereits mehrere Monate an, so dass mit einer hohen Menge an Warnstreikteilnehmern zu rechnen ist.

Hintergrund des erneuten Warnstreiks ist, dass nun bereits zur fünften anstehenden Tarifrunde kein verbessertes Angebot der Arbeitgeberseite an die Gewerkschaften vorliegt.

In einem Spitzengespräch am 23.09.2019 soll zunächst offen über die weiteren Möglichkeiten gesprochen werden. Dieses dient als Vorabgespräch zur nächsten Tarifverhandlungsrunde am 26.09.2019.

Die letzten Warnstreiks, die teilweise zentral und teilweise regional abgehalten wurden, hatten bereits für einiges an Aufsehen gesorgt, da diverse Sendungen ausfielen oder aber der Sendungsablauf zeitweise gestört war. So sendete etwa am 22.08.2019 „Live nach 9“ eben nicht live, sondern Material „aus der Konserve“. Auch bei einer vom WDR produzierten Radiosendung war bei einem der Warnstreiks zwischenzeitlich einmal sehr deutlich im Hintergrund ein Trillerpfeifenkonzert zu hören.