News BG Südwestrundfunk

22. Mai 2024Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitglieder, die dritte Verhandlungsrunde der Tarifparteien VRFF und SWR hat heute stattgefunden. Der Fokus des SWR lag nicht auf der linearen Steigerung und der Laufzeit, sondern auf unseren Nebenforderungen.Nach wie vor soll die Laufzeit 30 Monate, vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2026, betragen Lineare Steigerung ab dem 01.01.2024 um 2,25% Lineare Steigerung frühestens ab dem 01.04.2025 um 2,46%, jedoch erst ab Inkrafttreten der von der KEF vorgeschlagenen Beitragserhöhung Das heißt, nur 2,25% für 30 Monate sind sicher! Real sind das über 10% weniger Geld im Geldbeutel! Nicht mit der VRFF! Bei den übernommenen Auszubildenden bewegt sich der SWR: Zwar keine VG5 zu Berufsbeginn, aber eine (nicht rentenwirksame) Erhöhung der Grundvergütung auf das Niveau von VG5. Auch bei der VRFF-Forderung nach umweltfreundlicher Mobilität ist der SWR bereit, das Jobticket an allen Standorten (u.a. auch Regionalstudios) unabhängig von den Parkgebühren bis mind. 2026 mit 25€ zu bezuschussen. Sachgrundlose Befristungen sollen hingegen ausgeweitet werden. In der Summe sollen bis zu 150 NPG-Kolleg:innen bis zu 6 Jahre befristet angestellt werden können. Eine für die VRFF kaum akzeptable Forderung. Auch wenn wir heute kein signifikant verbessertes Gehaltsangebot erhalten haben, verhandeln wir weiter konstruktiv, um die noch weit auseinanderliegenden Positionen anzunähern. Um unsere Ziele zu erreichen, brauchen wir Euch daher bei kommenden Arbeitskampfmaßnahmen. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 10.06.2024 statt. Für die VRFF-Tarifkommission im SWR Andreas Hemminger  [...] Weiterlesen...
3. Mai 2024Aktuell laufen in einigen Landesrundfunkanstalten die Verhandlungen zum Vergütungstarifvertrag und wie 2022 zeichnet sich bereits jetzt schon ab, dass die ARD-Anstalten es nicht mehr schaffen, alleine für sich zu verhandeln. Sie sprechen sich bei ihren Angeboten ab und der VRFF die mediengewerkschaft wird überall nahezu das gleiche Angebot unterbreitet. Im Jahr 2022 war es der SWR, der den Ton angab und dann den Grundstein für einen Tarifabschluss gelegt hatte, der sich weiterhin am öffentlichen Dienst orientierte. Gleichzeitig gab man der VRFF aber auch zu verstehen, man werde sich selbstverständlich auch 2024 wieder am öffentlichen Dienst orientieren, und zwar auch dann, wenn der Abschluss hoch ausfallen sollte. Gesagt, getan! Oder eben auch nicht. Mal wieder ist es die KEF, die einen dringend benötigten, guten Abschluss verhindert. So wird es auch vom SWR kommuniziert, und man gibt sich quasi schon geschlagen. Aber nicht mit den Mitgliedern der VRFF! Es fanden sich am Verhandlungstag etliche Mitglieder ein, um sich am Warnstreik der Betriebsgruppe zu beteiligen und für einen guten Abschluss zu streiken. Denn das bereits bekannte Angebot des SWR ist nicht akzeptabel, und daher werden auch weitere Streikmaßnahmen folgen. VRFF Flugblatt Tarifinfo 30.04.2024 Warnstreik Plakat  [...] Weiterlesen...
2. April 2024SWR sagt: Wenig Steigerung bei langer Laufzeit! – VRFF sagt: Inakzeptabel! Am 21. März 2024 fand eine neue Runde der Tarifverhandlungen der VRFF Die Mediengewerkschaft statt. Die Forderungen der VRFF wurden diskutiert, leider machte der Arbeitgeber kein konkretes Angebot. Verwaltungsdirektor Jan Büttner und Personalchefin Eva Lippok verwiesen auf den aktuellen KEF-Bericht, wonach für den Zeitraum 2025-2028 kaum finanzielle Mittel für eine Gehaltssteigerung vorhanden seien. Die von uns geforderte lineare Erhöhung von 12% auf 12 Monate sei nach Meinung der Geschäftsleitung nicht ohne erhebliche Einsparung an anderer Stelle zu realisieren. Der letzte Tarifabschluss 2022 führte durch Leermonate und nicht ausreichenden Inflationsausgleich zu massivem Kaufkraftverlust bei den Beschäftigten. Daran änderte auch die steuerfreie, aber nicht rentenwirksame Einmalzahlung nichts. Das Haus versprach uns 2022, sich bei den nächsten Verhandlungen an dem erwartbar besseren Abschluss des öffentlichen Dienstes der Länder zu orientieren. Mit einer durchschnittlichen Steigerung von 11,6 % über alle Gehaltsgruppen wurde dort ein sehr gutes Ergebnis erzielt, allerdings sähe man sich nicht länger in der Lage, dieses Versprechen umzusetzen. Wir fordern daher zusätzlich zu unserer Hauptforderung von 12 %, jedoch mindestens 500€ Sockel bei 12 Monaten Laufzeit: VG7 ohne Mindestzeit über Qualifizierten Regelaufstieg bei Sachbearbeitung, Red.- und Prod.-Assistenz und Sekretariat Auch in der IT: Aufstieg über QR von VG6 in VG7 ermöglichen Laufzeitbeginn 01.01.2024 Erhöhung der Auszubildendenvergütung um 250 Euro Förderung einer klimafreundlichen Mobilität Erhöhung Familienzuschlag +12% Zeitwertkonto auch für Feste Freie Mitarbeitende, Zuzahlung des Hauses erhöhen Es geht weiter in der nächsten Verhandlungsrunde am 30. April 2024! Wir halten Euch auf dem Laufenden! Stefan Rettner für die VRFF-Tarifkommission im SWR [...] Weiterlesen...